Geboren 1953 in Stade | aufgewachsen in Hamburg | Schule, Studium und Ausbildung in Hamburg, Michigan (USA), Darmstadt | Wohnorte seitdem: Hamburg, Harburg, Flensburg, Bremen
Die Bilder von Edward Hopper öffneten mir in den 90ern den inneren Weg zum Medium Gemälde, und intensive Besuche von Ausstellungen des Blauen Reiters und der Brücke-Maler ermutigten zu subjektiver Wahrnehmung und Wiedergabe von Formen und Farben.
Ich male seit 2001. Überzeugte Autodidaktin,
jedoch Teilnahme an workshops Freie Malerei bei Till Meier
an der Hochschule für Künste, Bremen,
und Kurse in Akt- und Portraitzeichnen, Siebdruck und Radierung.

Als Linkshänderin bei Schuleintritt umgeschult auf die rechte Hand für Stifte und Pinsel, ist das Malen jetzt ein konsequent linkshändiger Akt der Wiedergutmachung an der rechten Gehirnhälfte.

Mich interessiert in meiner Malerei die Fläche und ihre Bearbeitung. Gegenständlich oder zeichenhaft im Motiv, ist die Farbfläche für mich der Ort, an dem ausgefochten wird, was im Spannungsfeld zwischen
Sehen und Fühlen
Wahrnehmen und Fürchten
Schönheit und Schmerz
bleibt.

Ich gestalte vornehmlich mit Spachtel und bediene mich gerne gefundener und selbstgemachter Schablonen. Die meist raue und expressive Malweise und die Schrift- und Collagenelemente haben z.T. Graffiticharakter. Zu aktuellen Themen arbeite ich auch an kleineren Objekten.

Gründungsmitglied der „Künstlergruppe Plantage“

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